EINLADUNG ZUR LESUNG MIT SUSANNE KRONENBERG AUS DEM KRIMINALROMAN „WIESBADENER VISIONEN“, MITTWOCH, 13. MÄRZ 2024, 19:00 UHR

Mit ihren „Wiesbadener Visionen“ lässt uns die im Taunus lebende Autorin Susanne Kronenberg an spannenden Ermittlungen teilhaben. Es ist der zehnte Fall der Reihe mit der Wiesbadener Privatdetektivin Norma Tann.

Susanne Kronberg

Mit Feuer und Flamme! Beherzte Verkehrsgegner kämpfen für ihre Vision einer zukunftsfähigen Innenstadt. Ist die Gruppe verantwortlich für eine Autobrandserie in Wiesbadens Straßen? Die jungen Aktivisten streiten die Brandstiftungen ab. Die 20-jährige Ona schließt sich der Initiative an. Nach dem Tod des Großvaters verließ sie die spanische Heimat und folgte ihrer Großmutter in deren Geburtsstadt Wiesbaden. Jorinde Ruiz Alvarez sorgt sich ihren Bruder Lothar, einen wohlhabenden Immobilieninvestor. Hat er auf eigenen Wunsch den Kontakt zu ihr abgebrochen oder schottet seine Lebensgefährtin ihn ab? Wohin führte seine angebliche Reise? Jorinde bittet die Privatdetektivin Norma Tann um Hilfe. Als auf dem Neroberg, Wiesbadens Wahrzeichen, ein SUV ausbrennt, erfährt der Auftrag eine ungeahnte Wendung. Sind Ona und ihre Gruppe in einen Mord verwickelt? Normas detektivischer Spürsinn ist doppelt gefordert.

„Wiesbadener Visionen“ ist der zehnte Fall der Reihe mit der Wiesbadener Privatdetektivin. Wenn Susanne Kronenberg, seit Jahren im Taunus heimisch, nicht an kriminellen Plots tüftelt, erkundet sie die Umgebung nach besonderen Orten und Ereignissen, die sich in ihren Büchern wiederfinden. 

ORT: Polizeipräsidium Westhessen, Konrad-Adenauer-Ring 51, 65187 Wiesbaden

VERANSTALTER: Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. & Polizeipräsidium Westhessen

EINTRITT: frei

ANMELDUNG:  gbp-wiesbaden@gmx.de

ADVENTSKONZERT DER GESELLSCHAFT BÜRGER UND POLIZEI E.V. IN WIESBADEN – EIN FEST DER MUSIK UND GROSSZÜGIGKEIT

Am 8. Dezember 2023 fand in der historischen Marktkirche in Wiesbaden ein traditionelles Ereignis statt – das 27. Adventskonzert der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V., das die Anwesenden mit vorweihnachtlicher Freude erfüllte.

Polizeipräsident Felix Paschek

In der stimmungsvoll beleuchteten Kirche begrüßte Polizeipräsident Felix Paschek die zahlreich erschienenen Gäste. Seine Worte bildeten den Auftakt zu einem unvergesslichen Abend und hoben die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Bürgern, Bürgerinnen und Polizei hervor. Auch Polizeipfarrer Dr. Michael Grimm von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bereicherte das Programm mit einer Ansprache, die die Bedeutung von Erwartungen und Vorfreude in der Adventszeit in den Fokus rückte.

Polizeipfarrer Dr. Michael Grimm

Das musikalische Herzstück des Abends bildete das Landespolizeiorchester Hessen, welches jede Zuhörerin und jeden Zuhörer in seinen Bann zog. Die Musizierenden entfachten mit ihren Instrumenten – von Saxophonen und Trompeten bis hin zu Posaunen und Flöten – ein wahres Feuerwerk der Klänge. Das breitgefächerte Repertoire reichte von klassischer Blasmusik bis Film- und Unterhaltungsmusik, wobei jedes Stück sorgfältig in ein vorweihnachtliches Gewand verpackt wurde.

Das Landespolizeiorchester Hessen unter der Leitung von Florian Weber

Besonders bemerkenswert war der Auftritt des Chors der Hessischen Wasserschutzpolizei e.V., deren kraftvolle Stimmen das Publikum in eine verschneite Welt entführte. Diese musikalische Reise sorgte für eine unvergleichliche Atmosphäre, in der die Vorfreude auf Weihnachten greifbar wurde.

Der Chor der Hessischen Wasserschutzpolizei e.V. unter der Leitung von Laurie Anne McGowan

Dank der Großzügigkeit der Anwesenden kamen in der anschließenden Kollekte beeindruckende 2.300 Euro zusammen. Diese Spende wird zwei wohltätigen Organisationen zugutekommen: Wildwasser Wiesbaden e.V. und der Tafel Wiesbaden e.V. Diese Großherzigkeit spiegelte den wahren Geist der Weihnachtszeit wider – das Teilen und das Kümmern um diejenigen, die Unterstützung benötigen.

Das Adventskonzert der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. in Wiesbaden war mehr als nur ein musikalisches Ereignis; es war eine Demonstration von Gemeinschaft, Mitgefühl und festlicher Freude.

Weitere Bilder:

Text und Bilder: PÖA, PP Westhessen

GESELLSCHAFT BÜRGER UND POLIZEI E.V. BELOBIGT BÜRGERINNEN UND BÜRGER SOWIE EINE POLIZEIBEAMTIN FÜR ZIVILCOURAGE

Am 11. Dezember 2023 empfing der Vorsitzende der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. und Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Westhessen, Felix Paschek, vier Bürgerinnen und Bürger aus dem Rheingau-Taunus-Kreis sowie Wiesbaden und eine Polizeibeamtin in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Westhessen.

Alle Geehrten, die für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet wurden, sind über sich hinausgewachsen. Sie alle haben ein besonderes Maß an Courage und Hilfsbereitschaft gezeigt.

Gleich zu Beginn bedankte sich Herr Paschek bei allen anwesenden Personen und betonte, dass die Polizei immer wieder auf aufmerksame Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung und deren Mithilfe angewiesen sei.Nach diesen einleitenden Worten übergab er an Frau Mabelle Steinmacher, welche zusammen mit ihrem Lebensgefährten Dominik S. einen Enkeltrick vereiteln konnte.

Am Dienstag, den 14.11.2023, wurde eine in Schlangenbad wohnhafte Frau von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen. Mittels der weitverbreiteten Masche des “Schockanrufes” berichtete er von der Tochter der Geschädigten, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Voller Sorge um ihre enge Familienangehörige, suchte die Seniorin Wertgegenstände wie Gold, Schmuck und Bargeld in ihrer Wohnung zusammen und verpackte es in einem Beutel. Diese ungewöhnliche Kaution übergab sie an einen Abholer. Die 32-jährige Zeugin, die zufällig im Bereich des Übergabeortes spazieren ging, wurde auf die ungewöhnliche Situation aufmerksam. Rasch schaltete sie und rief via Telefon ihren 34-jährigen Lebensgefährten hinzu. An dieser Stelle übergab Frau Steinmacher das Wort an ihren Lebensgefährten und dieser berichtete umgehend weiter. Er sagte, dass er sich sofort in sein Auto gesetzt und zur beschriebenen Örtlichkeit gefahren sei. Dort habe er den Abholer noch im Auto sitzend antreffen können. „Ich habe nicht lange überlegt, bin sofort zu ihm, habe ihn festgehalten und auf die Polizei gewartet“ gab Herr S. an. Die kurze Zeit später eintreffende Polizeistreife konnte den Mann festnehmen und stellte die Beute bei dem Tatverdächtigen sicher. Im weiteren Ermittlungsverlauf stellte sich die Tat als vollendeter Trickbetrug heraus und der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

Ein weiterer Vorfall bei dem Zivilcourage gezeigt wurde ereignete sich am 14.06.2023 in Wiesbaden-Delkenheim, als es zu einer Verfolgung von einem mit zwei Personen besetzten Roller kam. Diese Personen wollten sich der Kontrolle durch einen Polizeibeamten entziehen und ignorierten die Anhaltesignale des Funkstreifenwagens.

Nachdem die Verfolgung des Rollers in eine Verfolgung zu Fuß überging, rannten beide Personen in Richtung Karl-Gärtner-Schule. Letztlich ging die Verfolgung durch ein Gestrüpp auf die Rückseite der Turnhalle der Schule. Herr Hennig und Herr Obermaier, welche als Hausmeister in der Schule tätig sind, bekamen die Situation mit und überlegten nicht lange. „Wenn wir schnell genug sind, kriegen wir sie. Und wir haben sie auch bekommen!“ gab Herr Obermaier an. Sie stellten sich den beiden Flüchtenden in den Weg. Sie verhinderten dadurch, dass diese weiter auf das Schulgelände eindringen konnten. Eine Person, der Sozius, wurde von den beiden Zeugen festgehalten. Anschließend verständigten sie zwei Wachpolizisten, welche in der benachbarten Jugendverkehrsschule Ihren Dienst versahen. Der Sozius wurde daraufhin von den Wachpolizisten festgenommen. Der Fahrer erkannte die für ihn ausweglose Situation und ließ sich von dem Polizeibeamten festnehmen. Im Nachgang konnten den beiden Personen diverse Straftaten sowie Ordnungswidrigkeiten angelastet werden. „Solche Zivilcourage trägt zur Stärkung des Vertrauens zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei maßgeblich bei“ betonte Herr Paschek nach der Schilderung der beiden Zeugen und bedankte sich nochmal für die Unterstützung.

In einem weiteren Fall ging es um einen medizinischen Notfall bei welchem eine Kollegin der Polizei umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen einleitete. Die Polizeibeamtin war am Mittwoch, den 22.11.2023, dienstlich im Stadtgebiet Wiesbaden, in der dortigen Fußgängerzone eingesetzt. In unmittelbarer Nähe der Kollegin schrie ein erwachsener Mann zunächst kurz auf, fiel anschließend auf sein Gesicht und begann zu krampfen. „Ich habe mich in diesem Moment von meiner originären Aufgabe abziehen lassen und dem Mann umgehend geholfen.“
Durch den Sturz zog er sich offenbar weitere Verletzungen zu und blutete sowohl aus seiner Nase, als auch aus dem Mund.  Die Kollegin leitete unverzüglich Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und setzte den Notruf ab. Sie blieb bei dem Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Auch dieses Verhalten würdigte Herr Paschek und führte weiter aus, dass bei medizinischen Notfällen oft Berührungsängste im Vordergrund stehen würden. „Aber nicht bei Ihnen“ betonte er und bedankte sich bei der Kollegin, dass sie in diesem Moment richtig reagiert habe.

Neben der Aushändigung der Belobigungsurkunden, überreichte Herr Paschek den Geehrten als zusätzliche Anerkennung sowie zum Dank zwei Geschenke.

Text und Bilder: PÖA, PP Westhessen

MITGLIEDERVERSAMMLUNG IM POLIZEIPRÄSIDIUM WESTHESSEN

Am Donnerstag, 23.11.2023 fand in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Westhessen die jährliche Mitgliederversammlung der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. statt.

Nach der freundlichen Begrüßung durch den Vorsitzenden und Polizeipräsidenten Herrn Felix Paschek, startete die Versammlung für die Mitgliederinnen und Mitglieder mit einem sehr informativen und interessanten Vortrag zum Thema “Digitalisierung der Polizei und mobile IT”, welcher vom Vizepräsidenten des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik Bodo Koch und zwei Kollegen des Innovation Hub, namentlich Leander Baron und Sam Elliot, gehalten wurde. In ihren Ausführungen beleuchteten die Kollegen die aktuellen Fortschritte und Herausforderungen in der Digitalisierung der Polizeiarbeit. Der Vortrag gab Einblicke in innovative Technologien und Strategien, die darauf abzielen, die Effizienz und Effektivität der Polizeikräfte zu steigern.

Im Anschluss an den Vortrag präsentierten Herr Paschek und Schatzmeister Frank Schwenk einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr. Sie berichteten über die vielfältigen Aktivitäten und Projekte der Gesellschaft und hoben hervor, wie diese die Beziehung zwischen Bürgern und Polizei gestärkt haben.

Der darauffolgende Bericht des Schatzmeisters und des Kassenprüfers bot den Mitgliedern eine transparente Übersicht über die finanzielle Lage der Gesellschaft. Diese Präsentation war ein wichtiger Bestandteil der Versammlung, da sie die Grundlage für zukünftige Entscheidungen und Budgetplanungen bildet.

Anknüpfend an den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch der einzelnen Mitglieder. Gern geben wir an dieser Stelle auch das Angebot von Herrn Niederelz weiter, welcher die vielzähligen Aktivitäten der Europa-Union Hessen bewarb und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellte. Interessierte sind herzlich willkommen ihn dahingehend zu kontaktieren:

Kontakt: wiesbaden.rheingau-taunus@eu-hessen.de oder peterh.niederelz@googlemail.com.

Mit diesem geselligen Rahmen für Impulse zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Polizei schloss die diesjährige Mitgliederversammlung.

Text und Bilder: Peter Schulz

NACHLESE ZUR PODIUMSDISKUSSION „FREUND UND HELFER ODER FEIND?

In Kooperation mit dem Wiesbadener Kurier und dem Presseclub Wiesbaden veranstaltete die Gesellschaft Bürger und Polizei Wiesbaden e. V. am 9.11.23 in der Hochschule Fresenius in der Moritzstraße eine Podiumsdiskussion mit dem Ziel, sich kritisch mit dem polizeilichen Wirken im Bereich des PPWH auseinanderzusetzen. Flankiert von internen und externen Werbemaßnahmen nahmen gut 80 Gäste das Angebot an dem Abend wahr.

Im Vorfeld konnte eine durchaus heterogene Mischung an Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmern gewonnen werden. Neben dem Vorsitzenden der Gesellschaft und in Personalunion Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen, Felix Paschek, waren auch Ibrahim Kizilgöz, Vorsitzender des Ausländerbeirats, Anou Kaiser, Vertreterin des Stadtjugendparlaments, Olaf Streubig, Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers, Gordon Bonnet, Vorstandsmitglied der Gesellschaft und zugleich Vertreter des bürgerlichen Lagers sowie Dr. Reiner Becker, Leiter des Demokratiezentrums der Uni Marburg vertreten.

Die Moderation übernahm Stefan Schröder, Vorsitzender des Presseclubs Wiesbaden. Patrick Brzosa, Schutzmann vor Ort im Bereich des 5. Reviers, erklärte sich zu einem Kurzinterview bereit.

Nach Einleitung durch Herrn Paschek stellte Dr. Becker in einem Fachvortrag die Spannungsfelder der Polizei und ihrer Position in einer demokratischen Gesellschaft dar.

Die Einspielung des Musikstücks „CopKKKilla“ des Rappers „Haftbefehl“ machte den Anwesenden deutlich, dass die Polizei auch Projektionsfläche für eine aggressiv-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema ist. Anschließend moderierte Herr Schröder eine lebhafte Diskussion, in der die Beteiligten ihr Verhältnis zur Polizei und evtl. damit verbundene Problemstellungen darlegen konnten. Gegen Ende der Veranstaltungen hatte das Auditorium die Möglichkeit, eigene Statements abzugeben und / oder auch Fragestellungen zu platzieren, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.

Gegen 21:30 Uhr fand die Veranstaltung etwas später als geplant, aber dem Zweck nach erfolgreich, ihr Ende.

DIE GESELLSCHAFT ZU BESUCH BEI DER DIENSTHUNDFÜHRERSTAFFEL WESTHESSEN

Am Mittwoch, 02.08.2023 konnten die zahlreich angemeldeten Mitglieder der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. einen „tierisch“ guten Vortrag mit anschließender Vorführung erleben.

Die Diensthundführerstaffel Westhessen öffnete ihre Pforten und empfing über 20 Interessierte zu einem ganz besonderen Nachmittag mit exklusiven Einblicken.

In einem anschaulichen Vortrag vermittelten die Diensthundeführer und Polizeihauptkommissare Marco Mayer und Christian Nicolay zunächst die wichtigsten Inhalte zum Diensthundewesen. Welche Hunde werden eingesetzt und warum? Welche Art von Polizeihunden gibt es und welche Aufgaben können diese übernehmen? Und was können die Hunde bei Datenträgern eigentlich genau riechen? Um nur einige Fragen zu nennen, die durch den Vortrag Beantwortung fanden.

Im Anschluss ging es dann praktisch weiter. Die großräumige Zwingeranlage wurde präsentiert. Mindestens 12qm stehen den Tieren zur Verfügung, 3 qm mehr als die Mindestanforderungen an einen Haftraum für Einzelunterbringung in Deutschland.

Die darauffolgende Vorführung zeigte die Tiere dann ganz in ihrem Element. Die Kollegen auf vier Pfoten Sherlock, Leo und Odin stellten unter Beweis, was wahre Spürnasen sind und dass sich ein richtiger Schutzhund auch bei starkem Regenschauer nicht aus der Ruhe bringen lässt. Die Hunde zeigten Fähigkeiten wie die Absuche von Objekten und Fahrzeugen nach Rauschgift und Banknoten, sowie Gehorsam und das Stellen eines aggressiven Angreifers.

Und warum machen die Tiere das? Alles nur wegen eines kleinen Spielzeugs, mit welchem sich die Tiere im Anschluss an die „Arbeit“ vergnügen dürfen, denn die Konditionierung beruht alleinig auf dem Belohnungsprinzip.

Text und Bilder: PÖA, PP Westhessen

GESELLSCHAFT BÜRGER UND POLIZEI E.V. BELOBIGT BÜRGERINNEN UND ANGEHENDE POLIZEIBEAMTE FÜR ZIVILCOURAGE

Am 29. Juni 2023 empfing der Vorsitzende der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. und Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Westhessen, Felix Paschek, drei Bürgerinnen aus Wiesbaden und drei angehende hessische Polizeibeamte in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Westhessen.

Alle Geehrten, die für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet wurden, sind über sich hinausgewachsen. Sie alle haben ein besonderes Maß an Courage und Hilfsbereitschaft gezeigt. “Die Gewährleistung der Sicherheit ist Hauptaufgabe der Polizei. Ein Teil der Wahrheit ist aber auch, dass wir nicht überall sein können. Wir sind auch immer auf die Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die der Polizei verdächtige Wahrnehmungen mitteilen”, äußerte sich Herr Paschek zu Beginn der Veranstaltung.

Durch das aufmerksame und schnelle Handeln einer Zeugin aus Wiesbaden konnte am 11. Dezember 2022 ein verkehrsuntüchtiger Fahrer durch die Polizei gestoppt werden. Die 45-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Pkw auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Richtung Biebricher Allee, als sie von einem weißen Mercedes zügig links überholt wurde. Als sie kurze Zeit später an einer Ampelanlage verkehrsbedingt halten musste, hielt der 37-jährige Mercedesfahrer neben ihr an. Nachdem die Ampel wieder grünes Licht zeigte und die Zeugin losfahren wollte, blieb der Mercedesfahrer jedoch stehen. Die 45-Jährige sah, dass der Fahrer am Steuer eingeschlafen war und nicht mehr reagierte. Sie wählte den Polizeinotruf und versuchte den Fahrer aufzuwecken. Nach kurzem Zögern blickte er schließlich auf, hob die Hand zur Entschuldigung und fuhr los. Durch eine Polizeistreife konnte der 37-jährige Fahrer schließlich in der Westendstraße angetroffen und kontrolliert werden. Da der Mann unter Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand, wurde er zum Polizeirevier gebracht, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Herr Paschek bedankte sich bei der Zeugin, die namentlich nicht genannt werden wollte und überreichte ihr zum Dank zwei Geschenke.

In der Wiesbadener Volksbank am Schillerplatz verhinderte das wachsame Verhalten der Bankmitarbeiterin Miryam Sakru einen hohen Vermögensverlust zum Nachteil einer 56-Jährigen. Am 27. Oktober 2022 betrat eine unbekannte Frau, die zuvor eine Geldbörse aus einem PKW entwendet hatte, mit einer Perücke und einem Mundschutz bekleidet, die Bankfiliale. Die Frau wollte sich bei der 34-jährigen Bankmitarbeiterin Miryam Sakru unter Vorlage der gestohlenen Bankkarte und des ebenfalls gestohlenen Ausweises 45.000 Euro in bar auszahlen lassen. Da es sich um einen sehr hohen Geldbetrag handelte, fragte Frau Sakru zuerst nach dem Grund der Abhebung. Als die Frau erklärte, dass das Geld für die Bezahlung von Handwerkern sei, wurde die 34-Jährige misstrauisch. Sie bat die Frau, die Maske herunterzunehmen und erkannte, dass die Dame vor ihr nicht mit der Kundin auf dem Foto des Personalausweises übereinstimmte. Als die Bankangestellte zudem die abgeklebten Finger der Dame bemerkte, erhärtete sich ihr Verdacht eines Betruges. Sie entschuldigte sich kurz bei der Frau und verließ den Kassenbereich, um zu telefonieren. Die Unbekannte merkte, dass sie aufgeflogen war und eilte schnurstracks aus der Bankfiliale.

Am 01. September 2022, ging die 29-jährige Wiesbadenerin Mariem Klai dazwischen, als eine Frau in einer Buslinie von einem 87-Jährigen sexuell belästigt wurde.
Die Zeugin beobachtete von ihrem Sitzplatz aus, dass ein älterer Mann sich neben eine ihm unbekannte Frau setzte und diese verbal sowie körperlich bedrängte.
Frau Klai fasste sich ein Herz und sprach den Mann auf sein Fehlverhalten an.
Daraufhin ließ er die Frau los, welche sodann fluchtartig an der nächsten Haltestelle den Bus verließ. Mariem Klai hielt den Mann jedoch fest und rief dem Busfahrer zu, er solle niemanden mehr aus dem Bus lassen und die Polizei verständigen. Der Beschuldigte konnte schließlich von der alarmierten Polizeistreife kontrolliert und wegen sexueller Belästigung angezeigt werden.
“Sie haben großen Mut bewiesen, als Sie dazwischen gingen und den Mann festhielten. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken”, erklärte Herr Paschek vor allen Anwesenden. Frau Klai erzählte, dass Sie selbst einmal in solch einer ähnlichen Situation gewesen war und ihr damals niemand geholfen hatte. Deshalb fand sie es für sich persönlich besonders wichtig, hier geholfen zu haben.

Mut hatten auch drei junge Polizeischüler aus Wiesbaden gezeigt. Ein 29-jähriger Wiesbadener verdankt dem couragierten Eingreifen der drei hessischen Polizeikommissaranwärtern, dass er im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung nur leicht verletzt wurde. Als zwei der drei Polizeischüler nach ihrem Dienst die Polizeikaserne in der Wiesbadener Straße verließen, um sich auf den Weg ins Wochenende zu begeben, wurden sie auf eine Schlägerei aufmerksam. Gegenüber der Kaserne auf einem Hotelparkplatz traten und schlugen drei Männer auf einen am Boden liegenden Mann ein. Die beiden angehenden Polizisten riefen den Tätern zu, umgehend von dem Mann abzulassen. Die Schläger kehrten dem Verletzten daraufhin den Rücken und liefen davon. Als zufällig ein Mitstudierender mit seinem Auto an der nahegelegenen Ampelanlage wartete, informierte einer der beiden Polizeischüler ihn über den Vorfall und gab ihm eine Täterbeschreibung. Tatsächlich fand der Mitstudierende den Haupttäter und verhalf den bereits fahndenden Streifen zur Festnahme des Mannes. “Das Land Hessen war sehr weise, Sie einzustellen”, erklärte Herr Paschek und freute sich über das vorbildliche Verhalten der drei angehenden Polizeibeamten.

Immer wieder versuchen Betrüger am Telefon Seniorinnen und Senioren mit den unterschiedlichsten Maschen um ihr Geld zu bringen. Der Enkeltrick oder der Trick des “falschen Polizeibeamten” gehört nun schon viele Jahre zum Repertoire der Betrüger. In einer Filiale der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden- Nordenstadt konnte die 32-jährige Bankmitarbeiterin, Nicole Haybach, einen solchen Enkeltrick verhindern. Als am 03. Februar 2023 die 82-jährige Kundin bei Frau Haybach 20.000 Euro in bar abheben wollte, wurde die Zeugin hellhörig und fragte nach dem Grund der Abhebung. Die Kundin erklärte das Geld für die Hochzeit ihrer Nichte zu benötigen. Sabine Haybach schöpfte jedoch Verdacht, versuchte der Bankkundin verständlich zu machen, dass es sich mit Sicherheit um einen Trickbetrug handelt und verständigte die Polizei.

Einen ähnlichen Fall konnte die 49-jährige Bankmitarbeiterin der Wiesbadener Volksbank in Taunusstein-Wehen, Sabine Herzog, am 5. April 2023 lösen. Eine betagte Dame erhielt einen Schockanruf eines falschen Polizeibeamten, welcher die Frau aufforderte 30.000 Euro für die Hinterlegung einer Kaution für ihren Enkel zu bezahlen. Dieser sollte mit seinem PKW eine Frau angefahren haben und nun in Haft sitzen. Die 86-jährige Kundin begab sich umgehend zur Wiesbadener Volksbank und wollte bei Frau Herzog 30.000 Euro in bar abheben. Frau Herzog erklärte der Kundin, dass sie in der Filiale keine Kasse mehr hätten, um solch einen hohen Betrag auszahlen zu können. Da die Bankmitarbeiterin aber einen Verdacht schöpfte, fragte sie die 86-Jährige nach dem Grund der Abhebung. Die Kundin wehrte zuerst ab und wollte keine Erklärung dazu abgeben. Sabine Herzog ließ jedoch nicht locker und zählte einige Beispiele auf, weswegen sie das Geld eventuell benötigen könnte. Sie beschrieb hierbei verschiedene Betrugsmaschen wie beispielsweise die des falschen Polizeibeamten. Die 86-Jährige wurde nun unsicher und wirkte sichtlich aufgeregt. Frau Herzog benötigte viel Überzeugungskraft, bis die Kundin ihr schließlich von dem angeblichen Polizeibeamten erzählte. Frau Herzog und Frau Haybach waren leider kurzfristig verhindert und konnten an der Veranstaltung nicht teilnehmen.

Neben der Aushändigung der Belobigungsurkunden, überreichte Herr Paschek den Geehrten als zusätzliche Anerkennung sowie zum Dank zwei Geschenke.

Text und Bilder: PÖA, PPWH

2400€ AN DIE TAFEL WIESBADEN E.V. ÜBERGEBEN

Am Mittwoch, den 8. März 2023, fand in Wiesbaden eine Scheckübergabe statt, die einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung bedürftiger Menschen in der Region leistet.
Die Gesellschaft Bürger und Polizei e.V., vertreten durch den Vorsitzenden und Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Westhessen, Felix Paschek, sowie der Beisitzerin und Vertreterin der Wiesbadener Volksbank, Frau Sylvia Sommerfeld, übergab der Tafel Wiesbaden e.V.. einen Scheck in Höhe von 2400 Euro.

Das Geld konnte durch die großzügigen Spenden von vielen Bürgerinnen und Bürgern beim letztjährigen  Adventskonzert in einer Kollekte gesammelt werden.

Die Tafel Wiesbaden e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, bedürftigen Menschen in der Region eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln zu gewährleisten. Die Organisation arbeitet eng mit Supermärkten und anderen Einzelhändlern zusammen, um unverkaufte Lebensmittel abzuholen und sie an bedürftige Menschen in der Region zu verteilen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Lebensmittel von hoher Qualität sind und keine Gefahr für die Gesundheit der Empfängerinnen und Empfänger darstellen.

Die Spende der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. wird dazu beitragen, die wertvolle Arbeit der Tafel Wiesbaden e.V. weiter zu unterstützen und sicherzustellen, dass bedürftige Menschen in der Region auch weiterhin Zugang zu ausreichender Ernährung haben.
Der symbolische Scheck wurde persönlich an die Leiterin der Tafel Wiesbaden e.V., Frau Friedrich-Wurzel, übergeben. Mit anwesend waren Polizeipfarrer Dr. Schulz-Rauch und Herr Schmidt von der Tafel Wiesbaden.

Sie betonten die Wichtigkeit der Arbeit der Tafel Wiesbaden und bedankten sich herzlich bei der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. sowie bei allen Bürgerinnen und Bürgern, welche diese Spende ermöglicht haben.

Über die Gesellschaft:

Die Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung einsetzt. Die Organisation organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Projekte, um das Vertrauen zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und die Zusammenarbeit zu fördern. Die Spende an die Tafel Wiesbaden e.V. zeigt, dass die Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. auch soziale Projekte unterstützt und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region leistet.

Sie möchten selbst einen Beitrag zur Pflege der Beziehung zwischen Bevölkerung und Polizei leisten?

Dann können Sie  hier Mitglied werden!

Text und Bilder, PÖA PP Westhessen

Außerordentliche Mitgliederversammlung mit anschließender Krimilesung

Am Donnerstag, 2. Februar 2023 fand im Anschluss an die Neuwahlen des Vorstandes bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Krimilesung des Autors Michael Tosch statt.

Über eine Stunde konnten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im einzigartigen Ambiente des Polizeipräsidiums den Auszügen seines Rüdesheim-Krimis „Verdammt noch mal ich bring dich um“ lauschen.

„Ein Geldtransporter wird von fünf Männern überfallen und ausgeraubt. Bei der Fahndung nach den Räubern kommt ein Polizist ums Leben, ein Gangster wird erschossen, drei werden verhaftet und später verurteilt. Einer entkommt mit der Beute und versucht, sich eine neue Identität zu verschaffen. Er lebt zunächst in Frankfurt am Main. Nachdem er eine Frau kennenlernt und sich verliebt, zieht er mit ihr nach Rüdesheim am Rhein. Der Versuch, sich eine neue, bürgerliche Existenz aufzubauen, wird infrage gestellt, als ein aus dem Gefängnis ausgebrochener Ex-Kumpan und die Mafia sich auf die Suche nach dem geraubten Geld machen. Kriminalhauptkommissar Björn Beckmann und Kriminalkommissarin Sonja Krautmann vom K11 des Polizeipräsidiums Westhessen in Wiesbaden werden mit dem Fall betraut, als in Rüdesheim zwei Menschen ermordet werden.“

Im Anschluss an die spannende Lesung konnten der gelesene Krimi, sowie weitere Werke des Autos vor Ort erstanden werden.

Text und Bilder, PÖA PP Westhessen